Wie funktioniert die Tattooentfernung?

 

Bei einer Tätowierung werden Farbpigmente mit feinen Tätowiernadeln in die Haut gestochen. Da die Epidermis, die erste Hautschicht, hauchdünn ist und sich ständig erneuert, muss die Farbe bis zur Dermis, der zweiten Hautschicht, vordringen. Allerdings können nur große und schwer lösliche Farbpartikel dauerhaft im Gewebe gespeichert werden. Kleinere hingegen werden über die Fresszellen, die sogenannten Makrophagen, an das Lymphsystem abgegeben. Um eine Tätowierung entfernen zu können, bietet sich das Laserverfahren – umgangssprachlich „Tattoo weglasern“ genannt – an. Dabei werden die gefärbten Hautstellen mit einem Laserstrahl behandelt. Dabei erhitzen sich die großen Partikel für eine milliardstel Sekunde auf mehrere 100°C und zerplatzen in viele kleine Teile, die dann über das Lymphsystem abtransportiert werden. Da der Laser ein Tattoo nur punktuell entfernen kann, sind je nach Größe acht bis zwölf Behandlungen nötig.


Wie schmerzvoll ist die Behandlung?

 

Du kennst Dich und Deinen Körper selbst am besten. Jeder reagiert anders. Die meisten freuen sich, dass das Tattoo endlich weg kommt und nehmen es positiv. Bei Stress oder Krankheit bist Du gewöhnlich schmerzempfindlicher, also plane Deine Anschlusstermine am besten entspannt ein. Viele Kunden berichten, dass es sich unangenehm anfühlt ‒ wie ein Gummiband, dass schnell auf die Haut geschnipst wird. Einige Kunden vergleichen den Schmerz auch mit dem Stechen einer Tätowierung. Da der Laser aber sehr schnell arbeitet, kannst Du zum Glück nach wenigen Minuten wieder durchatmen. Danach tut es nicht mehr weh.

 

 

Text by tattoolos® GmbH