Risiken und Nebenwirkungen

 

Bei der Behandlung mit Laser bestehen Risiken.Wir klären grundsätzlich vor Beginn einer Tattooentfernung ausführlich über alle eventuell auftretenden Nebenwirkungen auf.

Auch bei sachgerechter Anwendung und empfohlener Nachsorge können sich – wenn auch sehr selten – nach dem Tattoo Weglasern Narben bilden. Bei etwa zehn Prozent der Kunden kommt es zu einer Hypopigmentierung, und an der gelaserten Stelle hellt sich die Haut auf. Um das Risiko zu minimieren, muss auf ausreichenden Sonnenschutz geachtet werden. In der Regel bildet sich die Aufhellung innerhalb von sechs bis acht Wochen zurück. Eine Hyperpigmentierung, bei der sich die gelaserte Stelle verdunkelt, tritt wesentlich seltener (unter ein Prozent) auf. Ein so genannter Farbumschlag, auch Ink Darkening, genannt, ist bei der Tattooentfernung mit Laser auf freigesetztes Eisenoxid und Titandioxid zurückzuführen. Diese Hautveränderung tritt relativ häufig bei Permanent Make-up-Entfernungen auf. Allergische Reaktionen können infolge giftiger und krebserregender Abbauprodukte von Azofarbstoffen – meist Rot – auftreten. Wir führen deshalb immer eine Probebehandlung durch. Welche Abbauprodukte bei der Tattooentfernung mit Laser entstehen, ist noch weitgehend unbekannt. Das Bundesamt für Risikobewertung engagiert sich dafür, Inhaltsstoffe von Tätowierfarben sicherer zu deklarieren und abgebaute Produkte zu erforschen.

Durch die extreme Wärme und die kurzzeitig enorme Energiezufuhr kommt es direkt nach der Laserbehandlung zu einer Weißfärbung des gelaserten Areals. Diese Dampfbläschen verschwinden nach etwa zehn Minuten von allein wieder. Besonders bei der Entfernung farbiger Tattoos bilden sich mitunter Blasen. Diese enthalten Wundflüssigkeit, die das Areal schützt, und dürfen deshalb nicht mechanisch entfernt werden. Nach wenigen Tagen heilen sie von allein ab.

Infolge der mechanischen, explosionsartigen Spaltung der Farbpigmente können leichte Sickerblutungen auftreten. Manchmal sehen die behandelten Areale wie Blutergüsse aus. Einige Tage nach der Laserbehandlung können sich durch die abgebauten defekten und beschädigten Gewebezellen Krusten bilden. Diese dürfen nicht entfernt werden, sonst entstehen Narben.

 

Text by tattoolos® GmbH